US-Ermittlungen führen zu einem Netzwerk aus Spendenkampagnen, sozialen Medien, Kryptowährungen und mutmaßlichen Terrorverbindungen. Im Zentrum stehen mehrere Fälle aus den USA: ein Mann, der nach Erkenntnissen der Ermittler am 7. Oktober 2023 nach Israel eindrang, eine Frau, die Geld für einen mutmaßlichen Kämpfer des Palästinensischen Islamischen Dschihad sammelte, ein Kalifornier mit einer angeblichen Hilfsorganisation und ein in der Türkei lebender Funktionär einer Organisation, der direkt mit Hamas-Führungskadern kommuniziert haben soll.

Es beginnt mit einem Spendenaufruf. Eine Familie aus Gaza. Ein zerstörtes Haus. Kinder. Ein emotionaler Hilferuf. Und die Bitte um Geld, um die Familie wieder zusammenzuführen.

Im Januar 2024 startete Nieama al-Ghazzawi eine Crowdfunding-Kampagne. Unter dem Titel „Rebuilding our lives: a journey from loss to hope“ schilderte sie ihre Situation. Sie sei mit ihren beiden Kindern aus Gaza geflohen, während ihr Mann dort zurückgeblieben sei. Sein Burger-Imbiss und das gemeinsame Zuhause seien zerstört worden. 401 Menschen spendeten mehr als $13.000. Viele hinterließen Nachrichten der Unterstützung: „Stay strong. The world loves you.“

Was die Spender nicht wussten, war der Grund, weshalb sich später US-Bundesermittler für diese Kampagne interessierten: al-Ghazzawis Ehemann Mahmoud Amin Ya’qub al-Muhtadi soll nach Erkenntnissen der Ermittler am Hamas-geführten Angriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen sein.

Die US-Behörden untersuchen deshalb nicht nur seine Aktivitäten, sondern auch die Finanzierung der Spendenkampagne. Der Fall ist Teil eines größeren Bildes. Eine Recherche von Luke Tress für The Times of Israel zeigt drei US-Bundesermittlungen, in denen sich mutmaßliche Terroraktivitäten mit Online-Spendenkampagnen überschneiden. Hinzu kommt inzwischen ein weiterer Fall, der die Dimension erheblich erweitert: Mohammad Yousef Hasna, ein in Istanbul lebender Funktionär einer angeblichen internationalen Hilfsorganisation, wurde Ende Juli 2026 in Großbritannien festgenommen. Die US-Justiz wirft ihm vor, seine Position genutzt zu haben, um direkt mit Hamas-Führungskadern die Lieferung und Verteilung von Geld und Hilfsgütern in Gaza zu koordinieren.

Die Vorwürfe sind nicht mit rechtskräftigen Schuldsprüchen gleichzusetzen. Aber sie zeichnen ein beunruhigendes Muster: Humanitäre Sprache, soziale Medien, Crowdfunding und Kryptowährungen können eine Infrastruktur bilden, die von Terrororganisationen missbraucht werden kann.

Der Mann vom 7. Oktober

Mahmoud Amin Ya’qub al-Muhtadi ist dabei der spektakulärste Fall. Nach den Erkenntnissen der amerikanischen Ermittler soll al-Muhtadi Mitglied der National Resistance Brigades gewesen sein, des militärischen Arms der Democratic Front for the Liberation of Palestine. Am Morgen des 7. Oktober 2023 soll er nach Bekanntwerden des Hamas-Angriffs bewaffnet weitere Personen gesammelt und sich auf den Weg nach Israel gemacht haben.

Später stellte er einen Antrag auf ein US-Einwanderungsvisum. Nach Darstellung der Ermittler soll er dabei unter anderem verschwiegen haben, militärisch ausgebildet worden zu sein, Verbindungen zu terroristischen Organisationen zu haben oder an Gewaltakten beteiligt gewesen zu sein. Im September 2024 gelangte er in die USA. Später fanden FBI-Ermittler ihn in Louisiana, wo er in einem Restaurant arbeitete.

Die Ermittler stießen anschließend auf seine digitale Kommunikation und seine Aktivitäten im Zusammenhang mit der Familie. Damit rückte auch die Spendenkampagne seiner Frau ins Visier. Die Ermittler forderten Daten von Google, Meta und GoFundMe an. GoFundMe wird dabei nicht vorgeworfen, von den mutmaßlichen Aktivitäten gewusst oder daran beteiligt gewesen zu sein. Die Plattform kooperierte nach den Ermittlungsunterlagen mit den Behörden.

Genau das macht den Fall so interessant. Das Problem muss nicht bei der Plattform liegen. Es kann bei der Person liegen, die eine Plattform für einen scheinbar harmlosen humanitären Zweck benutzt. Die Spender sahen eine Familie. Die Ermittler sahen möglicherweise ein Netzwerk.

Die Frau, die für einen PIJ-Kämpfer sammelte

Noch deutlicher ist der Fall Catherine Beth Washburn. Die 37-Jährige aus Irondequoit im Bundesstaat New York wurde Anfang August 2026 festgenommen. Das US-Justizministerium wirft ihr vor, versucht zu haben, finanzielle Unterstützung an den Palästinensischen Islamischen Dschihad zu leisten, eine von den USA als Foreign Terrorist Organization eingestufte Organisation.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein Mann aus Gaza, der in den Gerichtsunterlagen als H.H. bezeichnet wird. Washburn soll bereits ab November 2024 begonnen haben, Geld für ihn zu sammeln. Dann soll H.H. ihr mitgeteilt haben, dass er Mitglied des Palästinensischen Islamischen Dschihad sei. Nach den Ermittlungsunterlagen soll er außerdem angegeben haben, während des Angriffs vom Oktober 2023 israelische Soldaten angegriffen zu haben. Später soll er von weiteren Einsätzen berichtet und ihr Bilder geschickt haben, auf denen er mit Waffen zu sehen war.

Nach Darstellung der US-Ermittler wusste Washburn damit von seiner mutmaßlichen Verbindung zum PIJ und sammelte dennoch weiter Geld für ihn. Die öffentliche Darstellung der Kampagne war eine andere: Es ging um die Unterstützung von ihm und seiner neunköpfigen Familie.

Gesammelt wurde über die australische Plattform Chuffed. Nach Angaben der US-Behörden flossen Spenden von mehr als 1.300 Menschen in das Netzwerk. Washburn soll die Gelder anschließend unter anderem in Kryptowährung umgewandelt und an eine Wallet transferiert haben, die H.H. zugerechnet wurde. Nach den in den Ermittlungen beschriebenen Transaktionen wurden über einen längeren Zeitraum insgesamt 80 Kryptotransaktionen im Wert von rund $30.000 durchgeführt.

Auch hier ist die entscheidende Frage nicht, ob Menschen in Gaza Hilfe benötigen. Natürlich benötigen sie Hilfe. Die Frage lautet: Wer erhält das Geld?

Der Kalifornier mit der Hilfsorganisation

Noch größer ist der Fall Reda Mazen Rida Sabassi. Der 38-jährige Mann aus San Diego gründete 2022 die Organisation Ikram – The Arab Charity Foundation Inc. Ihr erklärter Zweck war humanitäre Hilfe für Menschen in Gaza.

Nach Angaben des US-Justizministeriums sammelte Sabassi zwischen Dezember 2023 und Februar 2024 rund $600.000 über Online-Spendenkampagnen. Er soll dabei gegenüber den Spendern angegeben haben, humanitäre Hilfe für Menschen in Gaza zu finanzieren. Tatsächlich, so der Vorwurf der US-Justiz, habe er einen Teil der Gelder an Hamas weitergeleitet.

Rund $116.000 soll Sabassi an ein Hamas-Mitglied geschickt haben. Weitere rund $382.000 soll er versucht haben, in Kryptowährung umzuwandeln, um das Geld an Hamas weiterzuleiten. Daneben soll Sabassi einen Teil der eingesammelten Gelder für private Zwecke verwendet haben.

Die amerikanischen Behörden haben ihn deshalb nicht lediglich wegen eines Verstoßes gegen Spendenregeln angeklagt. Die Vorwürfe umfassen unter anderem Terrorismus, Sanktionsumgehung, Überweisungsbetrug, Geldwäsche und falsche Angaben. Auch hier gilt: Es handelt sich um Vorwürfe der US-Justiz, nicht um einen rechtskräftigen Schuldspruch.

Doch die Ermittlungsakten geben einen bemerkenswerten Einblick in die Methoden. Die Kampagnen wurden über das Internet verbreitet, soziale Medien sorgten für Reichweite, Kryptowährungen ermöglichten weitere Transfers und die humanitäre Darstellung sollte den Eindruck vermitteln, dass es ausschließlich um Hilfe für Zivilisten ging.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Je glaubwürdiger die humanitäre Geschichte, desto leichter ist es, Spender zu erreichen.

Die Tarnung durch Moral

Genau hier liegt die eigentliche Herausforderung. Terrorfinanzierung muss heute nicht wie Terrorfinanzierung aussehen. Sie muss nicht mit einem Koffer voller Bargeld beginnen. Sie kann mit einem Foto eines Kindes beginnen, mit einer Mutter, die um Hilfe bittet, mit einem zerstörten Haus, einem Spendenlink, einem Instagram-Post und einem guten Gewissen beim Spender.

Das macht die Ermittlungen so kompliziert. Crowdfunding-Plattformen sind keine Geheimdienstzentralen. Sie können nicht jeden Spender, jede Familie und jeden Empfänger in einem Kriegsgebiet überprüfen. Und soziale Netzwerke können eine Kampagne innerhalb weniger Stunden weltweit verbreiten. Aus einem kleinen privaten Spendenaufruf kann damit ein internationales Finanzierungsinstrument werden.

Der Fall Sabassi zeigt außerdem, welche Rolle Kryptowährungen spielen können. Wo traditionelle Banküberweisungen an Sanktions- oder Compliance-Prüfungen scheitern, können digitale Währungen einen zusätzlichen Transferweg eröffnen. Das bedeutet nicht, dass Kryptowährungen grundsätzlich anonym oder unaufklärbar wären. Im Gegenteil: Blockchain-Transaktionen können von Ermittlern teilweise sehr detailliert nachvollzogen werden. Aber sie erlauben es, Geld in kurzer Zeit über zahlreiche Wallets und Zwischenstationen zu bewegen. Für Ermittler wird damit aus einer einfachen Überweisung ein komplexes digitales Puzzle.

„Gaza Now“ und die digitale Finanzinfrastruktur

Ein weiterer Name taucht in den US-Ermittlungen immer wieder auf: „Gaza Now“. Die Organisation beziehungsweise Plattform wurde von den USA und Großbritannien wegen ihrer Verbindungen zur Terrorfinanzierung sanktioniert.

Im Fall Sabassi spielt „Gaza Now“ eine zentrale Rolle. Nach Darstellung der US-Behörden sollen Spendenkampagnen und digitale Kommunikationskanäle miteinander verknüpft worden sein. Für Außenstehende konnte eine Kampagne wie eine gewöhnliche humanitäre Spendenaktion wirken. Für Eingeweihte konnte dieselbe Infrastruktur offenbar einen anderen Zweck erfüllen.

Das ist eine entscheidende Erkenntnis: Terrorfinanzierung funktioniert nicht zwangsläufig durch eine offen als Terrororganisation bezeichnete Spendenaktion. Sie kann über Zwischenorganisationen, private Personen, soziale Netzwerke und scheinbar unabhängige Kampagnen laufen.

Die Organisation ist dann nicht unbedingt die Botschaft. Die Botschaft ist das humanitäre Bedürfnis. Die eigentliche Organisation befindet sich dahinter.

Der Fall Hasna: Millionen statt Crowdfunding

Der Fall Mohammad Yousef Hasna zeigt, dass dieses Problem nicht auf kleine Online-Kampagnen beschränkt ist. Hasna, 45, lebt in Istanbul und ist auch unter den Namen Orhan Korkmaz und Abu al-Baraa bekannt.

Am 31. Juli 2026 wurde in den USA eine Anklage beziehungsweise Beschwerdeschrift gegen ihn öffentlich gemacht. Gleichzeitig wurde bekannt, dass er in Großbritannien festgenommen und für ein Auslieferungsverfahren in Haft genommen wurde.

Nach Darstellung der US-Justiz nutzte Hasna seine leitende Position bei einer angeblichen internationalen Hilfsorganisation, um direkt mit hochrangigen Hamas-Funktionären zusammenzuarbeiten. Es ging dabei nicht nur um Geld, sondern auch um Lebensmittel und andere Hilfsgüter. Und nach den Ermittlern um die Frage, wohin diese Güter gingen und wer letztlich die Verteilung kontrollierte.

Der Fall zeigt damit eine zweite Dimension des Problems. Wenn humanitäre Hilfe über Strukturen läuft, die Hamas kontrolliert oder beeinflusst, kann die Terrororganisation möglicherweise nicht nur finanziell profitieren. Sie kann auch Einfluss auf die Verteilung von Hilfsgütern gewinnen.

Das ist für eine Terrororganisation strategisch wertvoll. Denn wer Lebensmittel, Geld und andere lebenswichtige Güter kontrolliert, gewinnt Einfluss über eine Bevölkerung.

Die US-Ermittler werfen Hasna genau eine solche Zusammenarbeit vor. Auch hier gilt: Die Vorwürfe sind noch gerichtlich zu prüfen.

Die Zahlen sind dennoch bemerkenswert. Nach Angaben des US-Justizministeriums stiegen die Einnahmen der betreffenden Organisation von rund $41,8 Millionen im Geschäftsjahr 2023 auf etwa $81,56 Millionen im Geschäftsjahr 2024. Für das Geschäftsjahr bis Juli 2025 wurden rund $91 Millionen für wohltätige Aktivitäten ausgewiesen.

Damit wird deutlich: Die Debatte über die Kontrolle von Hilfsgeldern darf nicht auf kleine GoFundMe-Kampagnen reduziert werden. Es geht möglicherweise um ein internationales System mit Millionenbudgets.

Das alte Problem mit einem neuen Gesicht

Die Geschichte ist nicht neu. Bereits die „Holy Land Foundation“ hatte in den USA gezeigt, wie eine angeblich humanitäre Organisation zur Finanzierung von Hamas genutzt werden konnte. In dem historischen Verfahren gegen die sogenannten Holy Land Five kamen US-Ermittler zu dem Ergebnis, dass Millionen Dollar an Hamas geflossen waren.

Neu ist vor allem die Geschwindigkeit und Reichweite. Früher benötigte man Büros, Bankkonten, Organisationen und ein internationales Netzwerk. Heute können einige wenige Personen mit einem Smartphone eine weltweite Spendenkampagne starten.

Instagram liefert die Reichweite. Telegram liefert die Kommunikation. Crowdfunding-Plattformen liefern die Zahlungsinfrastruktur. Kryptowährungen liefern einen zusätzlichen Transferweg. Und emotionale Bilder liefern die Glaubwürdigkeit.

Das FBI hatte bereits wenige Wochen nach dem 7. Oktober 2023 vor Betrügern gewarnt, die die Hilfsbereitschaft im Zusammenhang mit dem Israel-Hamas-Krieg ausnutzen könnten. Die nun bekannt gewordenen Ermittlungen zeigen, dass diese Warnung nicht theoretischer Natur war.

Die entscheidende Frage

Aus den Fällen darf nicht die falsche Schlussfolgerung gezogen werden, humanitäre Hilfe für Palästinenser sei grundsätzlich Terrorfinanzierung. Das wäre absurd. Millionen Menschen in Gaza benötigen humanitäre Unterstützung. Gerade deshalb muss aber nachvollziehbar sein, woher das Geld kommt, wer es sammelt, wer es verwaltet, wer es letztlich verteilt und wer es am Ende bekommt.

Und jeder, der spenden will, muss wissen können: Wer steht hinter einer Spendenkampagne? Ist die Organisation transparent registriert? Wer sind die Verantwortlichen? Welche Partner gibt es vor Ort? Welche Konten werden verwendet? Warum wird Kryptowährung eingesetzt? Wer kontrolliert die Wallets? Welche Organisationen oder Personen erhalten das Geld? Und gibt es Verbindungen zu Hamas, dem Palästinensischen Islamischen Dschihad oder anderen sanktionierten Organisationen?

Das sind keine politischen Fragen. Es sind Fragen der Finanzkontrolle. Und sie sind gerade deshalb wichtig, weil die überwiegende Mehrheit der Spender vermutlich tatsächlich helfen möchte.

Der gute Wille des Spenders darf nicht zur Schwachstelle des Systems werden.

Das Geschäft mit dem guten Gewissen

Die amerikanischen Ermittlungen zeichnen ein Bild, das unbequem ist. Im Fall al-Muhtadi geht es um eine Spendenkampagne mit mehr als $13.000 von 401 Menschen. Im Fall Washburn geht es um mehr als 1.300 Spender und Zehntausende Dollar an Kryptotransaktionen. Im Fall Sabassi geht es um etwa $600.000, davon nach Angaben der US-Justiz rund $116.000 an ein Hamas-Mitglied und den Versuch, weitere rund $382.000 in Kryptowährung für Hamas zu transferieren.

Und im Fall Hasna geht es um eine Organisation mit Jahresbudgets in einer Größenordnung von vielen Dutzend Millionen Dollar.

Diese Fälle beweisen nicht, dass humanitäre Hilfe für Gaza generell von Hamas kontrolliert wird. Sie zeigen aber, dass Terrororganisationen versuchen können, humanitäre Hilfsbereitschaft auszunutzen.

Und je digitaler das Spendensystem wird, desto leichter kann die Grenze zwischen humanitärer Hilfe, politischer Unterstützung und Terrorfinanzierung verschwimmen.

Das ist die eigentliche Geschichte hinter den Ermittlungen. Nicht, dass Menschen für Gaza spenden. Sondern dass manche Menschen offenbar genau wissen, wie sie diese Hilfsbereitschaft instrumentalisieren können.

Die Tarnung ist dabei nicht Schweigen. Die Tarnung ist Sichtbarkeit: ein Kind auf Instagram, eine Mutter auf GoFundMe, ein Spendenaufruf auf Chuffed, eine Kryptowallet, tausende Likes und tausende Unterstützer. Und irgendwo am Ende der digitalen Kette möglicherweise ein Empfänger, der mit humanitärer Hilfe nichts mehr zu tun hat.

Die Ermittler in den USA versuchen inzwischen, diese Kette rückwärts zu verfolgen: von der Wallet zum Spender, vom Spender zur Kampagne, von der Kampagne zur Organisation, von der Organisation zum Empfänger und vom Empfänger zu Hamas oder zum Palästinensischen Islamischen Dschihad.

Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob Gaza Hilfe braucht. Das ist unbestreitbar. Die entscheidende Frage lautet: Wer kontrolliert das Geld?

Denn manchmal beginnt Terrorfinanzierung nicht mit einem Geldkoffer. Manchmal beginnt sie mit einem Spendenbutton.

Und mit dem Satz: „Stay strong. The world loves you.“

Quellen und weiterführende Dokumente:

1. The Times of Israel, Luke Tress: „Gazan sham charities’ crowdfunding funneled cash to alleged terrorists, US probes show“, 14. August 2026

https://www.timesofisrael.com/gazan-sham-charities…

2. U.S. Department of Justice: „San Diego Resident Charged with Conspiring to Provide Material Support to Hamas“, 17. Juni 2026

https://www.justice.gov/…/san-diego-resident-charged…

3. U.S. Department of Justice: „Upstate New York Woman Arrested, Charged with Attempting to Provide Material Support to Palestine Islamic Jihad“, August 2026

https://www.justice.gov/…/upstate-new-york-woman…

4. U.S. Attorney’s Office, Western District of New York: „Irondequoit Woman Arrested, Charged with Attempting to Provide Material Support to Palestine Islamic Jihad“

https://www.justice.gov/…/irondequoit-woman-arrested…

5. U.S. Department of Justice: „Turkey-Based Global Director of Sham Charity Arrested and Charged with Conspiring to Provide Material Support to Hamas“, 31. Juli 2026

https://www.justice.gov/…/turkey-based-global-director…

6. U.S. Attorney’s Office, Southern District of New York: Gerichtsunterlagen zum Verfahren gegen Mohammad Yousef Hasna

https://www.justice.gov/usao-sdny/media/1455191/dl

7. U.S. Attorney’s Office, Southern District of New York: National Security – Sabassi / Hamas / Terrorfinanzierung

https://www.justice.gov/…/thwarting-and-prosecuting…

8. U.S. Department of Justice: „United States Unseals Civil Action Filed Against Approximately $2M in Digital Currency Involved in Hamas Fundraising“, 23. Juli 2025

https://www.justice.gov/…/united-states-unseals-civil…

9. U.S. Department of Justice: „Justice Department Disrupts Hamas Terrorist Financing Scheme Through Seizure of Cryptocurrency“, März 2025

https://www.justice.gov/…/justice-department-disrupts…

10. U.S. Department of Justice, National Security Division – Press Room

https://www.justice.gov/nsd/press-room

(Bilder: GoFundMe, Mahmoud Amin Ya’qub Al-Muhtadi in 2019 wearing a red headband associated with the Democratic Front for the Liberation of Palestine’s National Resistance Brigades.)